Offiziell begann alles eigentlich mit dieser internen Händlermitteilung, welche BMW 1993 an alle BMW Händler übersandt hatte.

 
Das Werbeprospekt, welches nach der allgmeinen Ankündigung einer Herstellung von 2500 Homologationsfahrzeugen des BMW E36 318Is Class II zur Teilnahme am ADAC Cup FISA Klasse II Reglement in den BMW Autohäusern den interessierten Kunden angeboten wurden.

Die BMW M GmbH kündigte Mitte – Ende 1993 mit der oben aufgeführten Mitteilung die Auflage einer limitierte Auflage des BMW E36 318Is zur Homologation an, mit dem BMW am ADAC CUP FISA KLasse II Reglement für 2 Liter Fahrzeuge teilnehmen wollte. Die Variante 318Is/4 , also die Limousinen – Variante sollte dabei in einer Gesamtstückzahl von insgesamt 2500 Einheiten als sogenannte erforderliche Homologationsserie aufgelegt werden. Diese Fahrzeuge sind anhand der Fahrgestellnummer zu erkennen. Die Letzen 7 Stellen der Fahrgestellnummer beginnen bei diesen Sondermodellen alle mit den Buchstaben „FK“ gefolgt von 5 Zahlen.

Der BMW E36 Class II war lediglich in 6 Farben erhältlich. Diese waren Cosmos Schwarz Farb Nummer 303 , Alaska Blau Farb Nummer 367, , Dakar Gelb Farb Nummer 267, Bostongrün Farb Nummer 275, Hellrot Farbnummer 314 und Alpinweiss Farb Nummer 300.

Der seltenste 318 Is Class II ist der in der Farbe Weiß. In der Farbe Alpinweiss (300) wurden lediglich 17 Fahrzeuge ausgeliefert. In der Farbe Bostengrün (275) wurden genau 121 Fahrzeuge ausgeliefert, in der Farbe Dakar Gelb (267) 306 Fahrzeuge, in Hellrot (314) 321 Fahrzeuge, in Alaska Blau ( 367) 538 Fahrzeuge und in Cosmos Schwarz (303) 1197 Fahrzeuge.

Unter der Domain

www.class2register.com

sind alle je gebauten 2500 Fahrzeuge, sowie deren Ausstattungen ab Werk, Farben etc. gelistet.

Von April 1994 bis Juni 1994 wurde das Sondermodell 318iS Class II /4 gebaut, welches  nur als Limousine lieferbar war. Eine Homologationsserie von 2500 Stück, beginnend mit der Fahrgestellnummer FK03771 bis FK06696,  davon offiziell nach Angaben von BMW 1500 Stück in Deutschland (tatsächlich wurden aber 1600 Exemplare mit Ausführung Deutschland hergestellt) weltweit für die STW-Serie gebaut. Diese Fahrzeuge wurden zeitgleich mit dem M3 GT, welcher in noch geringerer Stückzahl von 356 Einheiten produziert wurde, gebaut und übernahm von diesem einige optische Merkmale. Neben dem serienmäßigen M-Paket wurde auch an der Frontstoßstange eine „M-Lippe“ mit sogenannten GT-Ecken/GT-Flaps verbaut. Des Weiteren wurde der zweiteilige Heckspoiler des M3 GT übernommen.Der 318is „Class II“ erreicht 213km/h Höchstgeschwindigkeit und absolviert den Sprint von 0-100km/h in spektakulären 10,2 Sekunden, was heute eigentlich jeder durchschnittliche Kleinwagen erreicht. Ein M Aerodynamikpaket mit angepassten Frontspoiler, Seitenschwellern und neuem Heckspoiler begünstigt die guten Fahrleistungen und die auch aufgrund eines verringerten Auftriebs gesteigerte Fahrdynamik. Augenfällig sind die „BMW Motorsport International“ – Logos in den Stossleisten! Für eine sportive Abrundung sorgen Rundspeichen-Leichtmetallräder mit Reifen der Dimension 225/55 ZR 16 und das Nürburgring-erprobte, tiefergelegte M Sportfahrwerk. Innen bieten Sportsitze besten Seitenhalt, ein Airbag-Sportlederlenkrad mit Lederkranz den richtigen Grip am Steuer.Die Farbe der Innenausstattung ist bei allen Class 2 Schwarz M3 SA0470. Ansonsten konnten die üblichen bei allen Modellen des E36 erhätlichen Sonderoptionen zusätzlich bestellt werden. Auch die Felgen konnten in einem anderen Design bestellt werden, Serienmäßig waren die 16 Zoll Felgen im Styling 18 verbaut.


Der M42 ist ein von BMW entwickelter Ottomotor mit Vierventiltechnik. Dieser hatte vier Zylinder, zwei obenliegende Nockenwellen, einen Hubraum von 1795 cm³, eine Leistung von anfangs 100 kW (136 PS) bei 6000/min und lieferte ein Drehmoment von 172 Nm bei 4600/min. Die Verdichtung betrug 10,0 – der Motor musste daher mit Super 95 Oktan betrieben werden. Statt des in diesen Jahren gerne verwendeten Zahnriemens besaß er eine Steuerkette für den Ventiltrieb sowie eine „ruhende Zündverteilung“ mit vier Zündmodulen; ein störanfälliger Zündverteiler war somit nicht mehr vorhanden.


Vor dem M42 wurden BMW-Motoren mit Vierventiltechnik nur im Motorsport eingesetzt, wie beispielsweise in dem BMW M1, M635 CSI und M3 etc. Der M42 war somit der erste Vierventilmotor, den BMW nicht in ein hochpreisiges M-Modell, sondern in ein Großserienfahrzeug implantierte.
Er wurde ab Herbst 1989 als 318is in der facegelifteten BMW-E30-Karosserie präsentiert. Der Wagen wurde nur zweitürig angeboten – straffere Sitze, M-Technic Sportlenkrad, Shadowline, 15″-Radzierblenden, Front- und Heckspoiler, M-Technic Sportfahrwerk und Scheibenbremsen auch an der Hinterachse waren serienmäßig.


Später wurde er im E36 in der 318is Limousine, Coupe und der Compact-Variante 318ti verbaut und leistete dank modifiziertem Ansaugtrakt nun 103 kW (140 PS) bei 6000/min und hatte ein Drehmoment von 175 Nm bei 4500/min.
Der direkte Nachfolger des M42 ist der M44 (BMW M44-B19). Er hatte dieselbe Leistung, aber einen größeren Hubraum von 1895 cm³ und ein höheres Drehmoment von 180 Nm

Der Weltautomobilverband FIA (FERDERATION INTERNATIONAL DU SPORT AUTOMOBILE) hat unter der Genehmigungsnummer A – 5526 am 01.Juli 1994 dem BMW E36 318Is Class II für die Gruppe A und B die Zulassung für diese Gruppen erteilt. Im Nachfolgenden ist diese Zulassungsbescheinigung aufgelistet.

Auf der offiziellen Internetseite der Fia, ist der BMW E36 Class II ofizioell als Homologations Serie
Hier die ofizielle Zulassung der FIA vom 01.Juli 1994 des BMW E36 Class II /4 für die Grppe A/B

Mit dem Nachfolgenen Prospekt bot BMW bei seinen Händlern und Vertriebspartnern das Sondermodell BMW E36 318Is Class II an:

Der BMW E36 318Is ClassII /4: